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Drittschadenliquidation.

 Haftung des Lagerhalters bei Verletzung der Kardinalspflichten.
Das Urteil 2U 18/19 des OLG Bremen hat es in sich. Danach kann der einlagernde Spediteur nach dem Grundsatz der Drittschadensliquidation berechtigt sein, den Schaden durch Verlust der Güter im Gewahrsam des Lagerhalters im eigenen Namen und auf eigene Rechnung geltend zu machen. Unabhängig ob Ihm hierdurch ein eigener Schaden entstanden ist. Nach dem vorangestellten Grundsatz der Drittschadensliquidation, ist der einlagernde Spediteur berechtigt, den Schaden des Wareneigentümers zu liquidieren. Unabhängig davon ob der Spediteur tatsächlich mit dem Geschädigten durch eine Verträgliche Kette gebunden ist.
Weiterhin stellt das OLG Bremen fest, dass es sich bei der vertraglichen Pflicht des Lagerhalters zur Obhut, Fürsorge und Herausgabe der eingelagerten Ware um eine Kardinalspflicht handelt. In Folge dessen kann sich der Lagerhalter nicht mehr auf die nach Ziffer 27.1 Abs. ADSp (2003), die Haftungsbegrenzung der Ziffer 24.1.1. und 24.1.2.(2017) berufen. Ferner wurde festgestellt das der Lagerhalter in Folge dessen nicht nur den Einkaufwert, sondern auch den Marktpreis der eingelagerten Ware schuldet. Hier reicht zur Schätzung ein Ausdruck aus dem SAP-System und saisonalen Katalog des geschädigten Herstellers aus.

 

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