D&O -DIE MANAGERHAFTPFLICHT-VERSICHERUNG

Zur Absicherung persönlicher Ansprüche gegen Vorstände, Geschäftsführer und Aufsichtsgremien sowie der zweiten Führungsebene wegen Organverschuldens besteht heute die Möglichkeit, verschiedene Haftungslagen mit entsprechenden Versicherungen zu minimieren.
Im Regelfall sind diese sogenannten Haftpflichtversicherungen (D&O / E&O) auf die jeweils handelnden
Personen abgestellt, nicht jedoch auf das Unternehmen. In der Regel wird hier nur das Betriebsrisiko
abgedeckt. Die Rechtsprechung hat die Pflichtanforderungen an die Sorgfalt des Managements und die
Aufsichtsgremien deutlich verschärft. Unternehmen müssen inzwischen aus rechtlichen Gründen ihre
Manager in die Pflicht nehmen (Arag/Garmenbeck-Urteil des Bundesgerichtshofs von 1997), wenn
Indizien für eine Pflichtverletzung vorliegen. Dies hat heute zu einer Generalverantwortung und Allzuständigkeit des Managements geführt. Dadurch ist auch der Vorwurf des Organisations- und/oder Überwachungsverschuldens wahlweise austauschbar. Das heißt, es kann jederzeit ein Pflichtverstoß begründet werden, in dessen Folge eine persönliche Haftung gegen das Management und/oder das Unternehmen gegeben ist. D&O Policen sind immer hoch individuel, lassen Sie sich daher immer von einem Experten beraten.


 
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